Definition
Eine Indexoperation, die über ein Paar aus einem kovarianten und einem kontravarianten Index eines Tensors summiert und so einen Tensor niedrigerer Ordnung (möglicherweise ein Skalar) erzeugt.
Prinzip
Prinzip
Nutze die natürliche Paarung zwischen einem Vektorraum und seinem Dual, um gepaarte Slots zu eliminieren, Tensorordnung zu reduzieren und dabei die Koordinatenkovarianz zu erhalten.
Demonstration
Demonstration
Gegeben T^i_{jk} und Vektor v^j ergibt die Kontraktion in j S^i_k = T^i_{jk} v^j. Die Kontraktion g_{ij} mit g^{jk} liefert δ_i^k (Kronecker-Delta).
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Indizes gleicher Varianz (z. B. zwei kontravariante Indizes) ohne Heben/Senken mittels Metrik zusammenzuzählen, wodurch ein Objekt entsteht, das sich nicht tensoral transformiert.
Konsequenz
Konsequenz
Erzeugt invariante Skalare (Spuren) und Tensoren niedrigerer Ordnung, die für Divergenzen, Spuren und Kompositionen verwendet werden; kodiert koordinatenunabhängige Auswertungen.
Umkehrung
Umkehrung
Tensorprodukt: verbindet Tensoren durch Anhängen von Indexslots ohne Summation und erhöht so die Ordnung statt sie zu verringern.
Abgrenzung
Abgrenzung
Erfordert sorgfältige Beachtung der Indexvarianz und vorhandener Metriken zum Heben/Senken; in indexfreiem Formalismus entspricht Kontraktion der Evaluation/Komposition multilinearer Abbildungen; nicht definiert, wenn kein Dualpaar vorhanden ist oder falsch angewandt wird.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Im Gegensatz zur indexfreien Komposition: Kontraktion kann als Komposition/Evaluation linearer Abbildungen verstanden werden, doch Verwechslungen mit elementweiser Multiplikation oder innerem Produkt (das eine Metrik braucht) sind häufig.
Synthese
Synthese
Kontraktion ist die kanonische Summation gepaarter Dualindizes, die die Tensorordnung mittels der Vektor–Kovektor-Paarung reduziert und koordinateninvariante Spuren und Kompositionen erzeugt.